Fonic und die Nano SIM Karte

Veröffentlicht am 18. Oktober 2012 von Cem Selina

Der Prepaid Discounter FONIC hat nun auch eine Nano-SIM-Karte (wird für das iPhone 5 benötigt) in sein Angebot mit aufgenommen. Die Prepaid Nano SIM Karte kann seit dem 01.10.2012 telefonisch beim Kundenservice gebucht werden. (oder bei Bestandskunden der Umtausch der Karte gegen Gebühr – Tausch kostet aktuell 10 Euro).

Im Fonic Smart Tarif gibt es nun die Nano-SIM-Karte über die Kundenhotline (erreichbar unter der Nummer 0176 88880000).

Zur Erinnerung: mit dem FONIC Smart gibt es keine Vertragsbindung und 500 individuell kombinierbare Freiminuten oder Frei-SMS plus eine Internet-Flatrate mit 500 MB Highspeed Datenvolumen. Das Paket kostet insgesamt 16,95 Euro pro Monat. Eine direkte Bestellung der Prepaid-Nano SIM Karte ist leider nicht möglich, sondern muss über die Hotline getauscht werden.

Nano-SIM und der Wechsel des Anbieters

Veröffentlicht am 5. Oktober 2012 von Cem Selina

Das iPhone 5 von Apple wurde offiziell vorgestellt und steht ab dem 21. September zum Kauf bereit. Apple-Fans auf der ganzen Welt reißen sich bereits um das nicht ganz billige Smartphone. Neben technischen Neuerungen führt auch das notwendige Zubehör zu Diskussionen, sowohl das Anschlusskabel „Lightning Dock-Connector“ als auch die SIM-Karte passen nicht mehr zum neuen Gerät. Die bisherige Micro-SIM wird im iPhone 5 durch eine noch kleinere Nano-SIM-Karte ersetzt. Wer als einer der ersten mit dem neuen Handy telefonieren will, benötigt also auch eine neue SIM-Karte.

Mobilfunk-Anbieter bereiten sich auf Anfragen vor

Die Nano-Karte ist mit den Maßen 12,30mm x 8,80mm x 0,67mm noch einmal 40% kleiner als die Micro-SIM. Sobald das iPhone über die Ladentheke geht, benötigen auch alle stolzen Handybesitzer die neue Nano-SIM, denn ohne funktioniert das Handy nicht. Auch wenn Apple hier wieder einmal Vorreiter ist – in Zukunft soll die Nano-Karte zum Standard werden. Die großen Anbieter haben sich deshalb bereits mit den neuen Karten eingedeckt. Quellen im Internet berichteten, dass Apple-Partner wie die Telekom, Vodafone und o2 bereits Nano-SIM-Karten vorrätig, und teilweise auch schon an ihre Filialen verschickt haben. Ebenfalls kursieren Fotos der ausgegebenen Karten.

SIM-Karte wechseln: So erhalten Sie die Nano-SIM mit bestehendem Vertrag

Wenn Sie sich das neue iPhone ohne Vertrag im Shop kaufen, müssen Sie bei ihrem bisherigen Anbieter auf die Nano-SIM wechseln. Sie erhalten die kleinere SIM-Karte von dem Anbieter, bei dem Sie auch einen Mobilfunkvertrag haben, egal ob es sich um einen Prepaid- oder klassischen Vertrag handelt.

Aber Achtung: Gerüchten zufolge lassen sich diverse Anbieter diesen einfachen Wechsel etwas kosten. Laut Beiträgen in Diskussionsforen verlangt Vodafone 25 Euro für den Wechsel, o2 angeblich 15 Euro. Fragen Sie daher vorher bei Ihrem Anbieter nach, im Normalfall sollte der Wechsel kostenlos sein.

Beim Beispiel von simyo wenden Sie sich einfach an das Service Center, sobald Sie auch den Liefertermin des iPhone 5 kennen oder es bereits besitzen. Das ist wichtig, weil bei einem SIM-Karten-Tausch gleichzeitig die alte Karte deaktiviert und die neue aktiviert wird. Bei der Zustellung über die Post, wie es auch Simyo handhabt, wird Ihnen die Karte direkt nach der Online-Bestellung zugestellt. Per E-Mail erfahren Sie das Aktivierungsdatum, das den Postweg mit einberechnet und deshalb ca. 3-5 Tage nach der Anmeldung erfolgt.

Andere Anbieter verschicken die Nano-SIM ebenfalls nach einer Online-Bestellung und aktivieren sie nach Bestätigung Ihrerseits. Einmal aktiviert, kann die alte Micro-SIM-Karte nicht mehr genutzt werden. Erfahrungsgemäß dauert die Auslieferung des iPhones und des Zubehörs wie der Nano-Karte bei kleineren Prepaid-Anbietern jedoch leider etwas länger, als bei den großen Apple-Partnern. Bisher hat außer simyo kein anderer Prepaid-Anbieter offiziell die neuen Nano-SIMs beworben.

NN

Nano SIM Karte zuschneiden?

Veröffentlicht am 27. September 2012 von Cem Selina

Nano-SIM-Karten haben lediglich kleinere Ausmaße als die bisherigen SIM-Karten-Formate. Deshalb kann man, mit etwas Geschick, Micro-SIM-Karten sowie Standard-SIM-Karten zu Nano-SIM-Karten zuschneiden.

Nano-SIM-Stanzen

Nano-SIM-Stanzen sind jetzt schon erhältlich. Einfach eine SIM-Karte oder Micro-SIM hineinlegen und den Hebel herunterdrücken – wie bei einem Locher. Die Stanze schneidet Länge und Breite der SIM-Karte auf Nano-SIM-Format zu. Zusätzlich können viele der neuen Nano-SIM-Stanzen auch normale SIM-Karten zur Micro-SIMs zuschneiden.

Nano-SIM per Schere zuschneiden

Wer seine bisherige Micro- oder Standard-SIM-Karte mit einer Schere oder Feile zur Nano-SIM-Karte zuschneiden möchte, für den werden wir in Kürze Links auf verlässliche Nano-SIM-Schnittvorlagen anbieten. Diese Vorlagen sind ähnlich den Schablonen, mit denen man schon jetzt eine Micro-SIM zuschneiden kann.
Wichtig dabei: Die Höhe (“Dicke”) der SIM-Karte

Die Nano-SIM-Karte (0,67 mm dick) ist minimal dünner als die beiden gleich dicken Standard-SIM-Karten und Micro-SIM-Karten (je 0,76 mm). Es gibt zwar bei der Nano-SIM-Karten-Herstellung eine gewisse Toleranz, sodass die neuen Nano-Karten zwischen 0,60 mm und 0,70 mm dick sein können. Die bisherigen Micro- und Standard-SIM-Karten haben allerdings eine Kartendicke von 0,76 mm, die also ca. 10% über dem oberen Toleranzwert liegt – trotzdem liegt die Abweichung nur zwischen 0,06 mm bis 0,16 mm.

Ob der Nano-SIM-Slot eines Handys (z.B. das neue iPhone 5) auch die minimal “dickeren” zugeschnittenen Nano-SIM-Karten aufnimmt, ist noch unklar.

Auch wenn man die Karten also in der Breite und in der Länge recht einfach zuschneiden lassen, muss man daher beim Zuschneiden von Nano-SIM-Karten zusätzlich auf die Kartenstärke achten und diese eventuell korrigieren – damit lassen sich diese Karten nicht ganz so leicht wie Micro-SIM-Karten zuschneiden. Denn zusätzlich muss man die Unterseite einer SIM-Karte abschleifen oder feilen, um die Kartendicke anzupassen. Sobald uns entsprechende Werkzeuge oder Anleitungenbekannt sind, mit denen man eine Nano-SIM-Karte entsprechend zurechtschneiden und feilen kann, verlinken wir sie hier.

Beschädigungen mit zugeschnittener Nano-SIM-Karte vermeiden

Beim Einführen einer selbst zugeschnittenen Nano-SIM-Karte in ein Smartphone mit Nano-SIM-Slot (z.B. das neue iPhone 5) sollte man aus den genannten Gründen sehr vorsichtig sein. Vor allem sollte man die Garantiebestimmungen des Endgerätes (möglicherweise auch die des Mobilfunkanbieters) genau beachten und unbedingt vorab prüfen, ob die zugeschnittene Nano-SIM-Karte passend in den Nano-SIM-Slot eingeschoben werden kann – damit man Beschädigungen vermeidet.

Zusätzlich gilt wie immer auch, dass man die allgemeine Sorgfalt beim Zuschneiden walten lassen sollte, damit man den Nano-SIM-Chip nicht beschädigt, damit man beim Zuschnitt glatte Kanten und scharfe Ecken sicherstellt, die richtigen Maße erreicht etc.

Nano-SIM-Karte zuschneiden und später wieder in einem anderen SIM-Slot nutzen

Wer seine Nano-SIM-Karte selber passend zurechtschneidet oder eine reguläre Nano-SIM-Karte erhält, kann diese übrigens auch wieder in Handys und Tablets mit anderen (größeren) SIM-Slots nutzen, also in Micro-SIM-Slots oder normalen SIM-Slots. Dafür gibt es spezielle Nano-SIM-Adapter.

NN

Nano SIM Karten

Veröffentlicht am 27. September 2012 von Cem Selina

Nano-SIM-Karten sind die die vierte Generation SIM-Karten nach den ersten SIM-Karten im Scheckkartenformat, den heutigen Standard- sowie Micro-SIM-Karten. Weil sie die 4. Generation sind, nennt man sie auch “4FF” (4. Form-Faktor).

Abmessungen: Nano-SIM-Karte kleiner als Micro-SIM-Karte

Die neue Nano-SIM-Karte ist etwa 40% kleiner als das Micro-SIM-Karten Format, mit Außenmaßen von 8,8 mm x 12,3 mm x 0,67 mm (L x B x H). In Länge und Breite darf eine Nano-SIM-Karte jeweils 0,1 mm größer oder kleiner sein, in der Höhe (“Dicke”) darf sie bis zu 0,03 mm stärker oder bis zu 0,07 mm dünner sein.

Kompatibilität zu bisherigen SIM-Karten-Formaten

Die Nano-SIM ist kompatibel zu den bisher üblichen SIM-Karten und Micro-SIM-Karten, da erneut nur der Plastikrand um den eigentlichen SIM-Chip reduziert wird. Die Nano-SIM-Karten sind also gewissermaßen einfach kleinere SIM-Karten in neuem Design, die aber die gleiche Funktionalität wie die aktuellen SIM-Karten und Micro-SIM-Karten bieten.

Nano-SIM-Karten zuschneiden

Nano-SIM-Karten haben lediglich kleinere Ausmaße als die bisherigen SIM-Karten-Formate haben, sind aber technisch miteinander kompatibel. Wir haben Infos und Hinweise für Sie zusammengestellt, wenn Sie eine Micro-SIM-Karte oder Standard-SIM-Karte zu einer Nano-SIM-Karte zuschneiden wollen.

SIM-Karten-Adapter für Nano-SIM-Karten

Für die neuen Nano-SIMs sind bereits jetzt passende Nano-SIM-Adapter erhältlich – und zwar sowohl Nano-SIM-Adapter, um von Nano-SIM-Karten in Micro-SIM-Einschüben einzulegen, als auch Adapter, um Nano-SIM-Karten in Standard-SIM-Slots zu nutzen. Das einfache, aber funktionale Prinzip entspricht übrigens demjenigen der schon lange etablierten Micro-SIM-Adapter.

Nano-SIM-Karten kurz vor der Markteinführung

Die neue Nano-SIM-Karte wird erstmals im neuen iPhone 5 zum Einsatz kommen, das am 12.09. vorgestellt wurde. Die Markteinführung des iPhone 5 mit Nano-SIM-Slot in Deutschland ist offiziell für den 21. September angekündigt. Alle deutschen Mobilfunknetzbetreiber haben übereinstimmenden Meldungen zufolge bereits Nano-SIM-Karten auf Lager und bereiten den Versand vor.

Besonderheit: Ungewohnte Netzanzeige im Display

Zum Start der Nano-SIM-Karte wird es wohl zumindest bei einigen Netzbetreibern so sein, dass im Display neben den Empfangsbalken nicht – wie sonst gewohnt – der Name des Mobilfunkanbieters/Providers steht. Stattdessen soll dort zunächst lediglich das Wort “Netz” angezeigt werden. Nach der ersten Einführungsphase soll aber auch bei Nutzung einer Nano-SIM Karte der Namen des Mobilfunkanbieters bzw. Providers im Display neben der Empfangsanzeige eingeblendet werden.

Seit wann gibt es den Standard “Nano-SIM-Karten”?

Beschlossen wurde der Nano-SIM-Karten Standard auf der 55. ETSI Konferenz, die vom 31.05.-01.06. 2012 im japanischen Osaka stattfand.

Das ETSI (“European Telecommunications Standards Institute”) ist die zuständige europäische Normungsorganisation für Telekommunikationsfragen.

Anlass für die Entwicklung des neuen, kleineren SIM-Karten Standards war die Tatsache, dass die heutigen (Micro-)SIM-Karten in den sehr kompakten Mobilgeräten relativ viel Platz einnehmen. Dieser Platz im Inneren der Geräte wird jedoch als zunehmend wertvoll angesehen, da Smartphones & Co. immer mehr Funktionen in sich integrieren. Daher kam die Einigung auf einen das neue Kartenformat zustand, das 40% Platzersparnis gegenüber Micro-SIM-Karten bzw. über 70% Platzersparnis gegenüber Standard-SIM-Karten bedeutet.

Damit die Industrie die neuen Nano-SIM-Karten auch tatsächlich akzeptiert, waren große Mobilfunknetzbetreiber, SIM-Karten Hersteller und Handy-Hersteller bei der Entwicklung des Standards für Nano-SIM-Karten eingebunden.

NN

Die Nano-SIM Karte

Veröffentlicht am 20. September 2012 von Cem Selina

Sollten sich die Gerüchten bewahrheiten, dann wird im neuen iPhone eine Nano SIM Karte verwendet werden. Aber was ist eine Nano-SIM-Karte? Die Nano-SIM-Karte ist eine normale SIM-Karte, die von ihren Abmaßen her noch kleiner ist und gleichzeitig aber auch dünner ist. In der nachfolgenden Grafik seht ihr die unterschiedlichen Größen einer normalen SIM-Karte im Vergleich zu einer Micro-SIM (wie sie aktuell im iphone 4, 4s und ipad verwendet wird) und einer Nano-SIM-Karte (wie sie aktuell im iPhone 5 verwendet wird).

simyo kündigte im Vorfeld (Anfang September 2012) schon die Nano-SIM an. Und auch die Deutsche Telekom bereitet jetzt schon die Auslieferung von Nano-SIM-Karten vor. Denn ohne diese SIM-Karte kann das Smartphone, dem neuen iPhone, nichts gemacht werden. Angeblich bereiten auch andere Apple-Partner, die das aktuelle iPhone im Programm haben, wie beispielsweise Vodafone und o2, den Vertireb der neuen Nano-SIM-Karte vor.

Ein weiteres Gerücht ist, dass o2 für jeden SIM-Karten-Tausch (zu einer Nano-SIM) 15 Euro berechnen will. Ob o2 seine Kunden wirklich zur Kasse bitten will, wenn dieser auf das neue Kartenformat umsteigen will, bleibt abzuwarten. Bei simyo hingegen, dem Mobilfunk-Discounter, soll der Verkauf der Nano-SIM-Karte ab dem 13. September 2012 möglich sein und auf Wunsch erhalten Bestandskunden, die neue Karte kostenfrei.

Es bleibt auf alle Fälle spannend, was Apple in der kommenden Woche auf seiner angekündigten Pressekonferenz präsentieren wird und ob eine Nano-SIM-Karte benötigt wird.